In einem Jahr 22.000 Euro verschenkt?

Nur mit dem Unterschied, dass du keinen Vor- oder Nachteil hast, wenn du deinen Keller früher oder später aufräumst und alte Sachen ausmistest. Und zur Steuererklärung wirst du mehr oder weniger sowieso irgendwann gezwungen – und es bringt dir auch nicht wirklich etwas, sie früher zu machen.

Bei der Altersvorsorge ist das allerdings tatsächlich ganz anders. Und der Grund dafür heißt: Zinseszins!

Nehmen wir an, du würdest noch diesen Monat einen Sparplan einrichten, in den du monatlich 150 Euro einzahlst, du bekommst durch einen ETF auf einen stabilen Aktien-Weltindex 7,5% Zinsen pro Jahr und du lässt den Sparplan 35 Jahre laufen. Dann hättest du am Ende der Laufzeit 63.000 Euro selbst eingezahlt, dafür einen satten Zinsertrag von insgesamt 225.807,92 Euro zusätzlich bekommen. Du hättest also insgesamt ein Vermögen von 288.807,92 Euro angespart.

Rechnen wir das Ganze nun durch mit gleichen Parametern, nur mit einem Unterschied: Du wartest noch ein Jahr. Du legst deinen Sparplan also erst in einem Jahr an, er endet aber zum gleichen Zeitpunkt wie in der vorigen Rechnung – er läuft also „nur“ 34 Jahre statt 35. Die 150 Euro pro Monat, die du einzahlst und die 7,5% p.a. bleiben gleich, dann hast du am Ende 61.200,00 Euro selbst eingezahlt – also nur 1.800 Euro weniger. Aber die Differenz beim Zinseszins ist enorm: Anstatt der knapp 226 T Euro wie nach 35 Jahren, hast du nur 205.716,84 Euro Zinseszins dazu bekommen, also ganze 20.000 Euro weniger. Zusammen mit den 1.800 Euro, die du auch weniger selbst eingezahlt hast, landest du bei einem Endkapitel von 266.916,84 €. Das sind also fast 22.000 Euro Unterschied. 22.000 Euro Unterschied von Altersvorsorge noch dieses Jahr erledigen zu noch ein Jahr warten. Das Thema AltersEIGENVorsorge noch ein Jahr vor dir her schieben, bedeutet also, über 1.800 Euro im Monat zu verschenken!

Wenn man mit 100 Euro pro Monat rechnet statt mit 150 Euro, sind es immernoch über 14.500 Euro, die dich ein Jahr länger warten kostet.

Die oben im Text genannten Zahlen kannst du einfach selbst nachrechnen oder auch deine eigenen Parameter eingeben (Laufzeit ändern, Jahreszins ändern, Sparrate ändern…). Dazu kannst du unseren Sparplan-Rechner mit zwei Vergleichs-Spalten nutzen. Diesen kannst du hier downloaden.

Daraus ergibt sich unser Mehrwert: Ich, Nathalie, habe Finanzen studiert und mich viele Jahre mit dem Thema beschäftigt und gebe das Wissen jetzt strukturiert und gebündelt an meine Kundinnen und Kunden weiter. So kannst du jetzt schnell und effizient mit meiner Hilfe deinen Sparplan einrichten.

Sicher: Alles, was du von mir erfährst, kann du dir im Internet durch viel Recherche, durch Lesen, Lernen, durch Aussieben von wichtigen Informationen und getarnter Produktwerbung auch selbst aneignen. Aber wie lange wird es dann dauern, bis du deinen Sparplan letztendlich selbst eingerichtet hast und dir sicher bist, dass du dein Geld weder zu riskant angelegt hast – noch auf einen Fond-Manager reingefallen bist, der dir sein eigenes Produkt angedreht hat, das eigentlich viel zu teuer ist?

Du kannst dich natürlich selbst entscheiden, aber ich rate dir, dich von mir völlig unabhängig von Finanzprodukten, Banken oder Versicherungen coachen zu lassen, damit du selbst Bescheid weißt über deine Finanzen und die richtigen Entscheidungen für deine Altersvorsorge triffst.

ETF? Welt-Index? Du denkst dir: Was ist das alles? Keine Angst, es ist alles viel einfacher, als es sich erstmal anhört. Ich erkläre es dir in einfachen und verständlichen Worten.


1 Gedanke zu „In einem Jahr 22.000 Euro verschenkt?“

  1. Pingback: Wie ich mit 19 das Investieren begann – InvestmentMama

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.